Geschichte und Bau der Strecke
Nach Ueberprüfung verschiedener Projekte sowie Varianten des Streckenverlaufes wurde am 20. Dezember 1901 die öffentliche Konzession für eine Schmalspurbahn mit Zahnradstrecke zwischen Martigny und Châtelard erteilt, welche die Dörfer Vernayaz, Salvan, Les Marécottes und Finhaut bedienen sollte. Abkommen wurden mit der Gesellschaft Jura - Simplon ( heute SBB ) zur gemeinsamen Benützung des Bahnhofs Martigny und mit den Gemeinden Salvan und Finhaut zur unentgeltlichen Nutzung der Gemeindegrundstücke und für die Wasserrechte des Trientflusses und Triègebaches abgeschlossen.
Das Ziel war, Chamonix mit der Bahn zu verbinden und Martigny als Drehscheibe zwischen Italien, Frankreich und der Schweiz aufzubauen.
Für den Bau dieser Linie mussten mehrere Tunnel gebohrt werden ( in Handarbeit und mittels Sprengungen ), total 12 Tunnel. Der längste Tunnel ist der Grosse Lachat - Tunnel von 579 m Länge, der kleinste der Kleine Lachat - Tunnel mit 12 m Länge. Der Halbkehrtunnel Charbons ist 419 m lang mit einem Radius von 80 m und einer Steigung von 200 o/oo.
Der automatische Streckenblock wurde etappenweise zwischen 1968 und 1978 auf der ganzen Strecke eingeführt. Der Betrieb der ganzen Strecke wird vom Bahnhof Vernayaz ferngesteuert. |
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Bau der Linie

Einweihung des Bahnhofes Salvan

ADt 75 in Vernayaz
Bilderkredit : E.Loew,
G.Hadorn |